Die S-Bahn Berlin ist ein wichtiges Rückgrat im ÖPNV-Netz der Hauptstadt. Viele Menschen fahren daher täglich mit den verschiedensten Linien, um von einem Ort zum anderen zu gelangen.
Doch wo viele Leute fahren, wird auch viel vergessen. Bis zu 800 Fundsachen sammeln sich pro Monat im Fundbüro der Bahn – und mittendrin sind die skurrilsten Dinge.
Das vollgepackte Fundbüro der S-Bahn Berlin
Es ist wohl den meisten Menschen schon mal so ergangen. In Hektik und Stress schnell aus einer Bahn raus, um dann wenige Augenblicke später zu merken, dass man etwas auf seinem Sitz vergessen hat. Für diese Fälle gibt es das Fundbüro der S-Bahn Berlin. Und die erklären auf ihrer Instagram-Seite nun, wie man am besten vorgeht, wenn man sein Hab und Gut im Waggon vergessen hat.
Zunächst sollte man möglichst schnell den Verlust melden. Dies geht entweder über das Kundentelefon, die Online-Fundsuche in der App der S-Bahn Berlin oder auf ihrer Website. Findet jemand das vermisste Eigentum, kann es anschließend montags, dienstags, donnerstags und freitags von 9 bis 17 Uhr im Fundbüro abgeholt werden. Dieses befindet sich am S-Bahnhof Warschauer Straße in der Rudolfstraße 1-8.
Das waren die verrücktesten Funde
Bei bis zu 800 Artikeln, die jeden Monat im Fundbüro landen, ist natürlich auch das ein oder andere Kuriosum dabei. Die S-Bahn Berlin berichtet davon, dass unter anderem schon ein Glücksrad und ein Kühlschrank in den Waggons gefunden wurde. Wer verliert denn bitte sowas?
Wie dem auch sei. Die Chance, seinen verlorenen Artikel wiederzuerlangen, ist also bei so einem prall gefüllten Fundbüro gar nicht so unwahrscheinlich. Doch Achtung: Ewig Zeit lassen sollte man sich indes nicht. Fundstücke mit einem Wert von unter zehn Euro heben die Verantwortlichen lediglich zehn Tage auf, bei Sachen mit einem höheren Wert sind es immerhin zehn Wochen.
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Wer also in nächster Zeit etwas verliert, sollte die Flinte nicht gleich ins Korn werfen. Eventuell kann das Fundbüro weiterhelfen.