Sobald Berlin aus dem Winterschlaf erwacht und die Temperaturen steigen, beginnt in den Parks und Gärten die langersehnte Grill-Saison. Für viele Berliner gibt es nichts Schöneres, als bei Sonnenstrahlen den Grill anzufeuern und Bratwürste, Steaks und Gemüse zu grillen.
In der Hauptstadt gibt es zahlreiche Grünflächen, die bei schönem Wetter zur beliebten deutschen Freizeitbeschäftigung einladen. Doch Vorsicht. Bevor man die Grillsachen zusammenpackt und in den Park loszieht, sollte man vorher überprüfen, ob man dort überhaupt grillen darf. In Berlin gibt es nämlich speziell ausgewiesene Grillzonen. Wer sich nicht daran hält, muss hohe Strafen zahlen.
Berlin: Hier ist das Grillen verboten
Viele Menschen in Berlin haben keinen eigenen Garten. Deswegen ziehen sie bei schönem Wetter in die nahegelegenen Parks, um die Sonne zu genießen. Natürlich darf dabei auch der Grill nicht fehlen. Doch aufgepasst. An zahlreichen Orten ist der Grillspaß verboten. Wer sich nicht daran hält, riskiert laut einem Bericht des „RBB24“ eine Ordnungsstrafe von bis zu 5.000 Euro.
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Verboten ist demnach das Grillen in allen öffentlichen Grünanlagen in Berlin-Lichtenberg. Auch im Berliner Tiergarten ist das Grillen seit 2012 verboten. Ebenso in der Neuköllner Hasenheide.
Grill-Fans können sich freuen
Auch in Berlins Problem-Park „Görli“ gilt ein absolutes Grillverbot. In Treptow-Köpenick konnte man früher noch im Landschaftspark Johannisthal in der Nähe des Technologieparks Adlershof grillen, doch seit 2023 ist im ganzen Bezirk das Grillen verboten.
Aktuell ist im Mauerpark in Mitte das Grillen noch verboten, aber das soll sich bald ändern. Bis zum Frühsommer sollen alle ausgewiesenen Grillflächen renoviert und der Rasen neu angelegt werden. Danach dürfen sich hier alle Grill-Fans austoben. Allerdings nur von 12 bis 20 Uhr. Von Juni bis August immerhin von 12 bis 21 Uhr.
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Grund für das Verbot ist die drohende Brandgefahr. Die Beschränkungen sollen außerdem Schäden an den Wiesen und Anlagen sowie herumliegenden Müll verhindern.